Zunächst kommt der neue Stufenheck-Toledo in den Heimatmärkten Spanien und Portugal auf den Markt, Mitte 2013 dann auch in der Schweiz. Stolze 860 000 Exemplare des Toledo produzierte Seat - von den ersten beiden Baureihen wohlgemerkt. Von der weniger erfolgreichen Schräghecklimousine, die 2009 eingestellt wurde, spricht man bei Seat offensichtlich nicht mehr so gerne.
Auch bei den Abmessungen wird der Neue lieber mit dem Toledo II (1999-2004) verglichen. Demgegenüber wächst der Toledo um vier Zentimeter in die Länge (4,48 Metern). Der Radstand (2,60 Meter) vergrössert sich um acht Zentimeter. Dadurch soll mehr Beinfreiheit für alle Passagiere entstehen.
Äusserlich orientiert sich der Toledo an den Designstudien IBE, IBX und IBL. Die kantigen Scheinwerfer und der trapezförmige Kühler entsprechen dem aktuellen Markendesign von Seat. Hier unterscheidet er sich am ehesten vom fast baugleichen Schwestermodell Skoda Rapid.
Bei den Motoren greift Seat ins VW-Regal. Der Toledo soll von zwei bewährten TSI-Benzinern mit 1,2 bzw. 1,4 Litern angetrieben werden. Neben einem 1,6-Liter TDI (105 PS) soll die Dieselpalette später durch einen 90-PS-Selbstzünder ergänzt werden. Das hochgelobte 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von VW darf natürlich auch nicht fehlen. Es wird für den stärksten Benziner angeboten.
Zur Sicherheitsausstattung des Toledo gehören unter anderem Fahrer- und Beifahrerairbags, vordere Seitenairbags sowie Kopf-/Thorax-Airbags.










