Man sieht dem offenen Zweisitzer nicht gleich an, dass er ein komplett neues Auto ist. Der Mittelmotor-Roadster erhielt eine komplett neue Leichtbau-Karosserie mit längerem Radstand, breiterer Spur und grösseren Rädern. Zudem wurde die Frontscheibe weiter vorn platziert als beim Vorgänger und die Überhänge wurden verkürzt.
Das neu gestaltete Stoffverdeck kommt ohne Verdeckkastendeckel aus, was sich positiv auf die beim Öffnen und Schliessen vergehenden Sekunden auswirkt. Im Innern findet sich die neue Designsprache mit ansteigender Mittelkonsole wie im soeben lancierten 911.
Zur Wahl stehen zwei Modelle mit typischem Sechszylinder-Boxermotor: der Boxster mit 2,7 Litern Hubraum und 265 PS (+ 10 PS gegenüber dem Vorgänger) und der Boxster S mit 3,4-Liter-Triebwerk und 315 PS (+ 5 PS). Serienmässig gibt es ein manuelles Sechsgang-Getriebe und Stopp-Start-System. Optional ist das Sieben-Gang-PDK.
Beide Modelle legen bei den Fahrleistungen zu. Mit PDK schafft der Boxster die 100-km/h-Marke in 5,7 Sekunden, der Boxster S in 5,0 Sekunden. Der Verbrauch bewegt sich im Schnitt bei 7,7 bzw. 8,0 Litern auf 100 Kilometer.
Für mehr Fahrdynamik sorgt ein überarbeitetes Fahrwerk mit mechanischem Hinterachs-Diff und modernem Torque Vectoring.
Die Preise für den Marktstart am 14. April sind bereits fixiert: Der Boxster kostet ab 65'300 Franken, der Boxster S ab 78'900 Franken. Zum Serienumfang gehören Parkassistent hinten, Sitzheizung und Windschott.










