Genau fünf Jahre nach der Lancierung des Fiat 500 geht der 500L an den Start. In dieser Zeit könnte sich gemäss Überlegungen von Fiat bei vielen 500-Fahrern familiär etwas verändert haben. Der Wunsch nach einem grösseren Auto entsteht und mit dem 500L blieben den Turinern viele 500-Kunden erhalten. Natürlich nehmen sie auch gerne neue, die einen praktischen Kompakt-Van mit italienischem Flair suchen.
Doch mit einem 500 hat der L mit Ausnahme der Bezeichnung nicht viele Gemeinsamkeiten. Er steht auf einem erweiterten Punto-Chassis und ist ganze 60 Zentimeter länger und fast 20 höher als der Cinquecento. Grosseinkauf im Möbelmarkt war mit dem 500 mit einem maximalen Kofferraumvolumen von 550 Liter kaum möglich. Mit 1310 Litern und einer Ladelänge von 2,40 Metern beim 500L gestaltet sich das schon viel einfacher.
Also ähnlich dem Modellkonzept bei Mini. Wie man es vorerst zu vermuten glaubte, dass der 500L so zu sagen der italienische Mini Clubman wird, entspricht er eigentlich genau der Bestimmung eines Countryman. Im Vergleich ist der 500L aber fünf Zentimeter länger und zehn Zentimeter höher, was ihn zugleich Van-artiger aussehen lässt, als der Mini.
Zum Marktstart stehen drei Motorisierungen bereit. Der 0,9-Liter-Zweizylinder-Benziner „TwinAir“ mit 105 PS bildet die Spitze. Ein weiterer 1,4-Liter-Benziner mit 95 PS sowie ein 1,3-Liter Diesel mit 85 PS bieten sich als Varianten an.
Über einen fünf Zoll grossen Touchscreen-Display können Funktionen wie Radio, Mobiltelefon, Mediaplayer und das eco:Drive, mit Echtzeit-Feedback zu Verbrauch und Fahrstil, abgerufen werden. In Kürze wird auch das Navigationssystem integriert sein.
Für das zweite Quartal 2013 sollen weitere Varianten folgen. Ein Siebensitzer sowie der „Trekking“ mit dem TractionPlus-System wie im Panda, bevor dann vermutlich 2014 ein Kompakt-SUV auf der Basis des 500L mit Allrad und modifizierter Karosserie folgt.
Die Preise sind noch nicht bekannt, sollen aber unter der 20‘0000 Franken-Marke liegen.








