An der Detroit Auto Show präsentierte Dodge erstmalig die neue Kompakt-Limousine Dart. Als Basis dient dem Viertürer die Alfa Giulietta, von der er Fahrwerk und Multiair-Technologie erben darf. Der Dart ist das erste Modell bei dem die Chrysler-Gruppe eine Fiat-Plattform einsetzt. Im Vergleich zur Giulietta ist er jedoch breiter, länger und wird ausschliesslich als klassische Stufenheck-Limousine angeboten. Dodge verspricht eine Kompakt-Limousine mit dem geräumigsten Innenraum seiner Klasse.
Nebst Platz soll der Dart ausserdem mit Finessen im Innenraum punkten. Wie beispielsweise ein zum Fahrer orientiertes 8,4 Zoll grosses Touchscreen-Display oder Lenkradheizung. Zudem bietet Dodge ein umfängliches Individualisierungs-Paket an. Zur Wahl stehen 12 Aussen- bzw. 14 Innenraumfarben und viele Dekor-Kombinationen.
Grosse Auswahl auch bei den Motor- und Getriebevarianten, welche drei Benzin-Motoren umfasst. Die Einstiegsmotorisierung ist ein 2,0-Liter mit 160 PS oder ein 1,4-Liter-Turbo mit Multiair-Technologie, ebenfalls mit 160 PS. Als Topmotorisierung dient ein 2,4-Liter-Multiair mit 184 PS. Alle Motoren sind Vierzylinder und können mit einem manuellen Sechsgang- oder einem Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Fahrstufen kombiniert werden. Ab 2013 soll der Dart sogar über eine Neungang-Automatik von ZF verfügen.
Optisch hat der Italo-Amerikaner weder mit der aktuellen Giulietta nach mit den Dodge Dart Modellen aus den Sechzigerjahren viel gemein. 1960 tauchte der Name erstmals für ein neues, kompaktes Einstiegsmodell in der Geschichte von Dodge auf. Den Dart gab es damals als zwei- oder viertürige Limousine, als Kombi, Coupé oder Cabriolet.
Der Dodge Dart wird nicht nach Europa kommen. Laut Aussagen von Fiat-Chef Sergio Marchionne hat er aber trotzdem eine wichtige Bedeutung für Europa: „Nur mit den Stückzahlen des US-Marktes sind wir in der Lage auch für Fiat ein neues Modell in diesem Segment zu entwickeln.“ Wer also wissen will, wie der nächste Fiat Bravo aussehen wird, dem empfiehlt Marchionne sich den Dart ganz genau anzuschauen.
In der Schweiz wurde die Marke Dodge aus den Show-Räumen verbannt. Einziges Derivat der Chrysler-Tochter ist der Fiat Freemont, der auf dem Dodge Journey basiert.










