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GV auto schweiz

Die Interessen der Autofahrer im Vordergrund

Die 59. Generalversammlung der Vereinigung der Schweizer Automobilimporteure auto-schweiz fand bei Galliker Transport in Altishofen statt. Kurz vorher wurde Präsident François Launaz einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Die Perspektiven ändern sich.

Die Blickrichtung von auto-schweiz wird sich weiter in Richtung Kundensicht verändern. Rund 70 Teilnehmer der 59. Generalversammlung beschlossen die neue Verbandsstrategie den Kundenbedürfnisse mehr Gewicht und Bedeutung zu schenken.

Der wiederum für drei Jahre bestätigte auto-schweiz-Präsident François Launaz rief die Mitglieder auf, die Zukunft aktiv mitzugestalten und die Herausforderungen der Zeit anzunehmen. «Unsere Strategie ist es, das Sprachrohr der Importeure zu sein und uns verkehrspolitisch zu engagieren», so Launaz. Die Interessenvertretung der Automobilbranche nannte er dabei als eine der wichtigsten Aufgaben. Hohe technologische Anforderungen, markenspezifische Ausbildungen – das sind nur einige der grossen Ansprüche an auto-schweiz. 

Der Blick in die Zukunft.

Gastreferent Dr. Simone Amorosi, Stv. Direktor von TRACE, EPFL, gab in seiner Rede einen Ausblick in die automobile Zukunft. Das EPFL-Verkehrszentrum TRACE beschäftigt sich unter anderem mit allen Fragen rund um den Verkehr und die Mobilität. Dabei arbeitet es mit Unternehmen wie PSA, Fiat und Renault zusammen. Ihre Forschungsprojekte befassen sich beipielsweise mit autonomem Fahren, Gesichtsanalysen (Erkennung des Gesichtsausdrucks um Stresssituationen beim Fahrer zu erfassen) und vernetzte intelligente Fahrzeuge. Selbst der öffentliche Verkehr steht neuen Herausforderungen gegenüber. Auch hier wird sich die Perspektive ändern: der Mensch muss seiner Meinung nach wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen. Die Zukunft, geht es nach Amorosi, ist geprägt von Digitalisierung, dem Laden und Speichern von Energie, künstlicher Intelligenz, neuartigen Materialien (z.B. selbst reinigend und reparierend) und dem Management von Flotten sowie Shared Cars. Daraus resultieren neue Business-Modelle, mehr Komfort, höhere Sicherheit und bessere Umweltschutzbedingungen für den Endverbaucher.

Transporte und mehr.

Der Gastgeber des Anlasses, Rolf Galliker, Verwaltungsratspräsident der Galliker Transport AG und Geschäftsführer der Galliker Car Logistics, stellte die umfangreichen Tätigkeiten insbesondere der Galliker Car Logistics vor. 330'000 Fahrzeuge werden von Galliker jedes Jahr transportiert und 30'000 davon gleichzeitig aufbereitet. Allein im Bereich Car- Logistics arbeiten 500 von ingsgesamt 2760 Mitarbeitern.

Vorstand bleibt bestehen.

Der seit 2014 gewählte Präsident von auto-schweiz François Launaz wurde für eine weiter Amtsperiode bestätigt. Gleiches gilt für Vizepräsident und CEO der Mercedes-Benz Schweiz AG Marcel Guerry, der seit 2011 im Vorstand von auto-schweiz ist. Die Führungsriege wird komplettiert durch Vizepräsident Morten Hannesbo, CEO der Amag, Kurt Egloff, Präsident und CEO der BMW (Schweiz) AG, und Philipp Rhomberg, Mitglied Geschäftsleitung der Emil Frey Gruppe. 

Text & Bilder:  Claudia Schlatterer

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12 Mai 2017