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Mini Cooper S Clubman

SPASS MIT SECHS

Mini lässt «Fünfe gerade sein» und verpasst dem neuen Clubman sechs Türen. Der kantige Lifestyle-Kombi will künftig das erste Auto im Haushalt sein. Das Zeug dazu bringt er mit.

Im Grunde könnte der neue Mini Clubman auch Maxi Familyman heissen. Die Ausmasse, auf die es der Sechstürer bringt, haben selbst mit klein nichts mehr zu tun.

Sei's drum. Auch die neue Mini-Generation hält nichts von minimalen Aussenmassen. Nach wie vor setzt sie auf die chromverzierte Kulleraugen-Optik, steife Linienführung samt charakteristischer Dachform und verspieltem Interieur. Und um mit der Zeit zu gehen und den Ansprüchen des Marktes gerecht zu werden, muss man schon mal Federn lassen. Beim Clubman ist es der Verzicht auf die unpraktischen Clubdoor- Türen, die profanen Fondtüren links und rechts Platz machen – laut Mini auf Kundenwunsch. Doch hat der Clubber ja noch die nicht weniger auffallenden Doppeltüren am Heck, die neu per Fussschwenk geöffnet werden können, und bleibt somit eindeutig als Clubman erkennbar.

Natürlich hegt das englische Label auch weiterhin den Anspruch, bei den hochwertigsten im Kompaktsegment ganz vorne dabei sein zu wollen. Gute Verarbeitung und Materialanmutung sind also neben dem Fahr- und Platzkomfort gesetzt. Ersteres bietet der Clubman dank seines bayerischen Mutterhauses. Letzteres bewerkstelligt er mit einem Zuwachs von zehn-, neun- und 27 Zentimetern bei der Länge, Breite und dem Radstand.

Breite Motorenpalette

Im Interieur bleibt der Clubman Mini-typisch verspielt, bietet aber dennoch eine gute Übersicht und Ablesbarkeit aller wichtigen Informationen. Besonders das Head-up- Display ist praktisch, was auch für die erstmals eingebaute elektrische Sitzverstellung gilt. Spielerischer Höhepunkt ist die in vier Farben variierbare Ambiente-Beleuchtung in den vorderen Türverkleidungen. Sowohl vorne als auch hinten finden gut zwei Meter lange Lords nach problemlosem Einstieg langstreckentauglichen Sitzkomfort vor. Hinter die zweigeteilte Hecktür passen 360 Liter Gepäck, bei vollständig umgelegten Sitzen ganze 1250 Liter. Das ist nicht schlecht, aber nicht maxi!

Was auch auf die Motorenpalette zutrifft. Je drei Benziner und Diesel mit 102 bis 192 PS stehen im Angebot. Die gefahrene stärkste Motorisierung mit dem 192 PSVierzylinder im Cooper S Clubman hat den rund 1,4 Tonnen schweren Familienkombi locker im Griff. Ob sportlich im S-Modus oder sparsam im Eco-Modus unterwegs, ändert der Clubman in Form geänderter Gasannahme, Lenkung und Dämpfer seine Charakterzüge. So marschiert er im Stile eines Karts mit direkter Lenkung, straff, aber dennoch komfortabel gefedert durch die Kurven, um mit zunehmendem Tempo das Erreichen der physikalischen Grenzen gutmütig untersteuernd anzukündigen.

Mini Cooper S Clubman R4-Turbobenziner

Preis ab 27'900 Fr.
Hubraum 1998 cm3
Leistung 141 kW/192 PS
Drehmoment 280 Nm bei 1250/ min
Getriebe/Antrieb 6-Gang manuell, Vorderrad
0 bis 100 km/h 7,2 s
Spitze 228 km/h
Norm-Mix 6,2 l/100 km
CO₂/Effizienzkat. 144 g/km CO2
Länge/Breite/Höhe 4253/1800/1441 mm
Leergewicht 1300 kg
Ladevolumen 360 bis 1250 l

Mathias Wohlfeld sagt:

"Der Clubman hat in allen Belangen zugelegt. Das macht sich im hohen Eigengewicht bemerkbar. Schade eigentlich nur, dass es für den Sechstürer keinen Allradantrieb gibt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.."

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17 Nov 2015