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Dieselskandal

Sammelklage – Amag wehrt sich

Die Stiftung für Konsumentenschutz hat gegen die Amag eine Sammelklage wegen Täuschung der Konsumenten eingereicht. Die Amag wehrt sich vehement.

Am 29. Dezember hat die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) am Handelsgericht Zürich für rund 6000 Geschädigte mit Wohnsitz in der Schweiz eine Schadenersatzklage eingereicht. Beklagte sind die Volkswagen AG in Wolfsburg (D) und die Amag in Sachen Abgasskandal. Die beim Verkauf als umweltfreundlich gepriesenen Autos waren von vornherein überteuert. Wegen der Manipulationen der Abgasvorrichtungen haben sie auf dem Occasionsmarkt zusätzlich an Wert verloren. Doch weder VW noch die Amag waren bereit, mit dem Konsumentenschutz über den Ersatz der finanziellen Schäden ihrer Kunden auch nur zu verhandeln. Die Einreichung der Klage sabotiert die Strategie der Autoindustrie, dass für tausende Betroffene in der Schweiz die Verjährung eintritt. Soweit die Vorwürfe der Stiftung für Konsumentenschutz.

Kopfschütteln bei der Amag

Die AMAG hat die Sammel-Klage der SKS mit Unverständnis zur Kenntnis genommen. Ein Schadenersatzanspruch ist nur gegeben, sofern tatsächlich ein finanzieller Schaden entstanden ist. Ein solcher Schaden ist für die Amag aber nicht ersichtlich. Branchenprofis wie Eurotax oder Auto-i-dat haben in ihren monatlichen Studien, basierend auf tausenden von realen Marktinformationen, keine signifikanten Preisveränderungen für Dieselfahrzeuge der Volkswagen AG im Vergleich zu den Wettbewerbern festgestellt.

Distanzierung zu Volkswagen

Des Weiteren distanziert sich die Amag von der Volkswagen AG. Die AMAG hatte von der Dieselthematik bis zum 21. September 2015, als diese in den Medien publik wurde, keine Kenntnis. Unmittelbar nachdem sie Kenntnisse davon hatte, hat sie einen Verkaufsstopp für die möglicherweise betroffenen Neufahrzeuge verhängt. Die Amag ist ein Schweizer Unternehmen, rechtlich unabhängig von der Volkswagen AG und hat mit dieser einzig einen Vertrag über den Import und den Vertrieb von deren Produkten.

Text: Koray Adigüzel / Pressedienst

Bild: Stiftung für Konsumentenschutz

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08 Jan 2018