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Mercedes A-Klasse

Ein kleiner Vorgeschmack

Die A-Klasse wird digital. Das edle und aufgeräumte Interieur wird überhaupt nicht mit einem Kompaktauto in Verbindung gebracht!

Rein äusserlich wird die Revolution ausbleiben, wie ein mit Tarnfolie abgeklebter Prototyp belegt, in dem die auto-illustrierte probesitzen konnte. Unsere Illustration zeigt, dass sich die Proportionen gegenüber dem Vorgänger kaum verändern. Öffnen sich hingegen die Türen, ist der Wow-Effekt garantiert. Der Grundkörper ist sehr viel schlichter geworden. Er besteht aus einem einzigen tragflächenartigen Profil, welches quasi in eine von Tür zu Tür laufende Fläche eingespannt ist. Links vom Lenkrad sind Lichtschalter untergebracht, rechts davon sitzen optional beleuchtete Lüftungsdüsen in Turbinenoptik sowie die Klimabedienung.  

Revolutionäres Display

Erstmals in einem Serienauto wird das stets serienmässig verbaute Zentraldisplay nicht von einer Instrumentenhutze überdeckt. Vielmehr steht der Schirm frei in der Landschaft. Möglich wird diese Anordnung durch eine sogenannte Shutter-folie, welche die Abstrahlung nach oben verhindert. Blickt man durch die Windschutzscheibe auf das eingeschaltete Display, ist es tatsächlich völlig schwarz. Eine störende und gefährliche Spiegelung findet nicht statt.

Drei verschiedene Grössen

Das Display selbst ist ohne Touchfunktion. Es musste also nicht in Reichweite von Fahrer und Beifahrer platziert werden, sondern sitzt in der optimalen Sichtposition. Es gibt drei Varianten: zwei Sieben-Zoll-Monitore, ein Sieben- und ein Zehn-Zoll-Schirm oder sogar zwei Zehn-Zoll-Displays, die zusammen einen Breitbildmonitor bilden.

Viel Liebe zum Detail

Die Designer legten auf die Detail-ausarbeitung höchsten Wert. So ist beispielsweise der Türhalte- und Zuziehgriff ringförmig und rundum geschlossen gestaltet. Es stehen 64 anstatt zwölf Ambientefarben zur Verfügung, mit denen zehn Farbwelten sowie Lichtbilder mit Illuminationswechseln gestaltet werden können. Die Beleuchtung ist dabei grösstenteils indirekt und erfolgt ausschliesslich über eine LED-Technik – natürlich langlebig.

Deutlich mehr Platz als bisher

Der Innenraum bietet ein deutlich gesteigertes Raumgefühl, ohne dass das Auto wesentlich gewachsen ist. Selbst die Rundumsicht ist besser geworden. Und der Kofferraum? 370 Liter beträgt das Fassungsvermögen jetzt – das sind 29 Liter mehr als beim Vorgänger. Endlich hat es auch Mercedes geschafft, die Heckleuchten zweiteilig zu gestalten. Die neue A-Klasse wird als praktischer Fünftürer und sportliche viertürige Limousine ab Frühling 2018 käuflich sein – wir können es kaum abwarten.

Text: Stefan Fritschi

Bilder: Schulte (1), Mercedes

 

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15 Dez 2017