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Volvo XC40

Eine Nummer kleiner

Der XC40 ist der erste Volvo auf der kleineren CMA-Plattform, auf welcher C40, V40 sowie Lynk&Co-Ableger der chinesischen Konzernmutter Geely folgen werden. Wir liefern erste Fahreindrücke.

Die eigenständige, witzig gestaltete Karosserie und ein sehr gediegenes, schlichtes Interieur ohne Styling-Overkill haben Langzeit-Charakter, denn der Entwurf wird sicher nicht schnell langweilig und eine Verwechlung mit dem XC60 ist ausgeschlossen. Die Platzverhältnisse vorn und hinten sind sehr grosszügig, der Kofferraum gut nutzbar und geräumig.

 

 

Sichere Fahreigenschaften
Der Zweiliter-Vierzylinder-Motorblock bietet sowohl als 247-PS-Benziner wie auch als 190-PS-Selbstzünder ausreichende Kraftreserven angesichts des hohen Leergewichts von 1684 respektive 1733 Kilogramm. Selbst der Diesel rennt in unter acht Sekunden auf 100 km/h. Dass trotzdem kein Gefühl der Leichtfüssigkeit aufkommt, liegt an der komfort- und sicherheitsbetonten Fahrwerksauslegung. Kleinere Verwerfungen werden ebenso wie grössere Bodenwellen oder Schlaglöcher hervorragend weggeschluckt. Komfortabel, aber etwas indifferent zeigt sich leider die Lenkung. Man wünscht sich eine etwas direktere und flinkere Auslegung. Die ruckfrei schaltende, passend abgestimmte Achtgang-Automatik mit Paddeln setzt sich hingegen ausschliesslich positiv in Szene. 

Premiumpreise

Der im belgischen Gent, später auch in China gebaute XC40 ist ab Mitte Februar 2018 zu haben. Dann wird auch der vorderradgetriebene T3 als 1,5-Liter-Dreizylinder mit 156 PS für 35'500 Franken dazu kommen. Die Preise für die allradgetriebenen Zweiliter ab 49'800 (D4) und 52'100 (T5) Franken sind nicht unbedingt volkstümlich, angesichts der umfangreichen Aufpreisliste erst recht nicht.

Text: Stefan Fritschi

Fotos: Volvo

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14 Dez 2017