• Jetzt Newsletter abonnieren!
    Sie erhalten wichtige News in kurzer und knackiger Form.
  • Jaguar E-Pace
    Der Sportler unter den SUVs!
  • Mercedes-AMG CLS 53
    Neue AMG-Baureihe!
Subaru Impreza

Der Strassenfeger

Der knapp 4,5 Meter lange Impreza erscheint in fünfter Generation. Er gewinnt an Fahrdynamik und -sicherheit, aber der Rest bleibt typisch Subaru. Wir sind ihn auf Mallorca probegefahren.

Seine Karosserie teilt er sich mit dem XV, verzichtet aber auf die Höherlegung und sichtbare Offroad-Attribute wie Unterfahrschutz und Beplankungen. Die restlichen Zutaten sind seit 25 Jahren gleich: Vierzylinder-Boxer mit tief liegendem, symmetrischem Schwerpunkt, permanenter statt zuschaltbarer Allradantrieb und jeweils gleich lange Antriebswellen auf alle vier Räder. Dazu das stufenlose Lineartronic-Getriebe, welches dafür sorgt, dass immer der richtige, virtuelle „«Gang» drin ist. Was stört, ist der trotz künstlich erzeugter Schaltstufen spürbare, akustische Gummibandeffekt. Beim Beschleunigen jubelt das Getriebe den Boxer auf höhere Drehzahlen als ein Wandler-Automat es je tun würde. 

 

Solid und trotzdem dynamisch

Wie schon beim XV gefällt die hervorragende Übersicht nach vorn und zur Seite dank tiefer Windschutzscheiben-Unterkante, schmalen Säulen und je fünf Fenstern pro Seite. Die Strassenlage ist dank der ausgeklügelten Gewichtsverteilung absolut neutral. Über mangelnde Traktion muss man bei einem Subaru sowieso nicht diskutieren, und die Balance aus hohem Komfort und sportlicher Straffheit darf man ohne Übertreibung als perfekt bezeichnen.

Mehr Leistung wäre wünschenswert

So perfekt, dass man sich mehr als die 156 PS wünscht, die der überarbeitete, leichtere und immer noch turbolose Direkteinspritzer an die – ebenfalls leichter gewordene – stufenlose Automatik liefert. Leider hat man dem Motor auch den an Porsche erinnernden Klang abgewöhnt. Der zuständige Ingenieur betont, dass Kunden in dieser Klasse mehr auf Laufruhe und akustische Zurückhaltung Wert legen würden. Wir sehen das durchaus anders… 
Ab 24'150 Franken gibt es den 1.6i mit 114 PS, ab 30'150 Franken den 2.0i, der in unserer Topografie und dank den üppigen Fahrwerksreserven viel mehr Spass macht. 

Text: Stefan Fritschi

Fotos: Subaru

Newsletter abonnieren
21 Nov 2017