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Seat Arona

Kleiner Alleskönner

Nach dem VW T-Roc schiebt Seat den Arona in die Crossover-Pipeline. Gut ausgestattet ist der Spanier auf Erfolg getrimmt und soll die Marke weiter nach vorn bringen – in allen Bereichen.

Auf dem Arona lastet eine grosse Verantwortung. Geht es nach Seat-Boss Luca de Meo «wird er uns helfen, unsere Position auf dem europäischen Markt weiter auszubauen.» Dafür lässt de Meo gleich Taten folgen. Rund 900 Millionen Euro haben die Spanier in die Forschung und Entwicklung sowie die Umstellung der Produktionsstrassen nur für den Arona und den Ibiza investiert.

 

Die Basis ist also gelegt. Recht sportlich kommt der 4,14 Meter lange, 1,74 Meter breite und 1,55 Meter hohe Fünftürer mit seinem pfiffigen Design daher. Genau das findet sich auch im Interieur wieder. In dessen Mittelpunkt steht ein übersichtliches Cockpit, in dem man sich schnell zurechtfindet. Leider muss man noch bis Anfang 2018 auf das virtuelle Cockpit warten. Zugegeben, ein Grossteil, wie das Infotainmentsystem oder die Fahrassistenten, ist natürlich bekannt. Das erleichtert die Erforschung der einzelnen Komponenten, welche bereits in den anderen Seat-Modellen zum Einsatz kommen, ungemein.

Innere Werte

Platz gibt es im kleinen Spanier jedenfalls genug. Die straffen Sitze bieten guten Seitenhalt, obgleich man sich eine längere Oberschenkelauflage wünscht. Selbst die Hinterbänkler erfreuen sich ausreichend Bein- und Kopffreiheit. Und mit einem Ladevolumen von 400 bis 1280 Liter erfüllt der Arona auch kleinere Transportaufgaben.

Breitgefächertes Motorenprogramm

Drei Benziner und zwei Dieselmotoren bieten ein Leistungsspektrum von 95 bis 150 PS bereit. Der von uns gefahrene Einliter mit seinen 115 PS/200 Nm ist allemal ausreichend. Wer jedoch sportlich unterwegs sein will, wird enttäuscht, da er mit Drehzahlen bei Laune gehalten will. Das erhöht nicht nur die Geräuschkulisse im Innern, sondern geht auch zu Lasten des Verbrauchs, der werkseitig mit 5,0 l/100 km angegeben ist. Der 150 PS-Benziner in Verbindung mit dem DSG ist dann hier die klare bessere Wahl.

Gutmütiger Freund

Keine Abstriche gilt es beim Fahrverhalten zu machen. Hier profitiert der Arona von der MQB-A0-Plattform des VW-Konzerns. Komfortabel federt der kleine Bruder des Ateca ein und kündigt das Erreichen des Grenzbereiches bei schneller Kurvenfahrt mit gutmütigem Untersteuern an. Ein Allradantrieb steht nicht bereit. Die Preise für den ab sofort bestellbaren Arona starten bei 18 950 Franken. Dabei kann der Kunde aus 68 Farbkombinationen wählen.

Text: Jörg Petersen

Fotos: Seat

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09 Nov 2017