• Jetzt Newsletter abonnieren!
    Sie erhalten wichtige News in kurzer und knackiger Form.
  • Jaguar E-Pace
    Der Sportler unter den SUVs!
  • Mercedes-AMG CLS 53
    Neue AMG-Baureihe!
Toyota Swiss Racing Team

Geglückte Titelverteidigung

Das Toyota Swiss Racing Team darf erneut einen Sieg feiern. Matchentscheidend waren die Reifenwahl und die Fahrstrategie.

Genau wie im vergangenen Jahr genügte dem Toyota Swiss Racing Team beim Finale der Saison 2017 ein zweiter Platz, um sich den Gesamtsieg im TMG GT86 Cup zu sichern. Der britischen Mannschaft Milltek Racing reichte auch der fünfte Saisonsieg im neunten Rennen des Jahres nicht, um die beiden Schweizer Manuel Amweg und Frdric Yerly von der Spitze der Gesamtwertung zu verdrängen. Gerade zwei Punkte Vorsprung (145 zu 143 Zähler) hat das Toyota Swiss Racing Team in der Abschlusstabelle. Den dritten Platz beim letzten Saisonlauf sicherte sich Gaststarter «Jan Sluis» gemeinsam mit Dirk Lessmeister und Ralf Goral.

Ein Gespür für die Reifenwahl

Mit den zwei Punkten für die Qualifying-Bestzeit, es war die sechste der laufenden Saison, legte das Toyota Swiss Racing Team den Grundstein für die erfolgreiche Titelverteidigung und setzte Milltek Racing so weiter unter Druck. Die britische Mannschaft musste also insgesamt fünf Zähler auf die Schweizer Kontrahenten wettmachen und im Rennen deshalb volles Risiko gehen. Trotz leichtem Regen und nasser Strecke schickte das Team Startfahrer Werner Gusenbauer dann auch auf profillosen Slicks in das Rennen. Zwar fiel die Mannschaft deshalb in der ersten Runde auf den letzten Platz zurück, startete auf dann abtrocknender Strecke aber eine sehenswerte Aufholjagd. Nach sechs Umläufen raste das Milltek-Auto mit der Startnummer 533 erstmals als Spitzenreiter der Cup-Wertung über den Zielstrich. In der Folge entwickelte sich einmal mehr ein sehr spannendes Rennen, das Milltek Racing schliesslich knapp für sich entscheiden konnte.

Eine Extrarunde rettete den Kragen

Besondere Dramatik dann in der letzten Runde des Rennens: Weil Milltek Racing einige Sekunden vor Ablauf der vierstündigen Renndistanz die Ziellinie passierte, musste das Team eine weitere Runde auf der Nordschleife absolvieren, während die nur wenig später Start-Ziel passierenden Schweizer abgewinkt wurden. Genau diese Runde mehr rettete Milltek letztlich aber den Laufsieg, weil das Team im offiziellen Ergebnis damit eine Runde Vorsprung hat. Die sechs Strafminuten, die Milltek Racing für das zweimalige Unterschreiten der vorgeschriebenen Boxenstandzeit kassierte, fielen damit nicht ins Gewicht.

Defensive Strategie gewählt

Gefeiert wurde aber vor allem in der Box des Toyota Swiss Racing Team. «Wir wollten ein kontrolliertes Rennen fahren und uns aus allen Scharmützeln heraushalten. Das haben unsere Fahrer perfekt umgesetzt. Für uns ging es heute um den Gesamt- und nicht den Rennsieg. Wir wussten beim Start, dass uns Rang zwei reichen würde und haben entsprechend agiert. Jetzt sind wir einfach nur glücklich», freute sich Teamchef Roland Baumann über den erneuten Erfolg.

Text: Pressedienst

Bild: Pressedienst

Newsletter abonnieren
04 Nov 2017