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Audi A7

Digital ist besser

Audi A7 mit S Line.
Audi A7 mit S Line.
Audi A7 mit S Line.
Audi A7 ohne S Line.
Audi A7 ohne S Line.
Audi A7 ohne S Line.
Audi A7 Cockpit.

Beim neuen Audi A7, der im Februar in die Schweiz kommt, dreht sich alles um Digitalisierung. Das beginnt bei neuen digitalen Design-Techniken, setzt sich fort in modernen Touchscreens und schlägt sich sogar im Look der Scheinwerfer fort.

Alles Einsen und Nullen – zumindest wenn man den Designern glauben mag. Die 12 Leuchtsegmente, durch die die schmalen Scheinwerfer des Audi A7 unterteilt sind, sollen die 1 und die 0 symbolisieren, aus denen die digitale Computersprache besteht. 13 vertikale Elemente sind es in den Heckleuchten, die durch ein breites Lichtband verbunden sind und dem GT aus Ingolstadt bei Nacht einen ganz eigenen Charakter geben dürften.

 

Grundform ist geblieben 

Am Grundcharakter des A7 Sportback wurde allerdings nicht gerührt. Ein Audi ist eben ein Audi – zumindest das Markengesicht mit Singleframe. Der wurde aber tiefer platziert und ist breiter. Grosse, gespannte Flächen und noch schärfere Kanten prägen den A7 ansonsten. Die Schulterlinie zwischen den bis zu 21 Zoll grossen Rädern ist absichtlich tief ausgelegt. In Kombination mit dem flach abfallenden Yacht-Dach, der langen Motorhaube, kurzen Überhängen und der geringen Dachhöhe von 1,42 Metern wirkt der 4,96 Meter lange A7 jetzt noch schlanker und eleganter als bisher.

Viel Platz für Passagiere, kein Drehdrücksteller

Dass beim neuen Design-Prozess die Produkt- und Vertriebsabteilung früh ein Wörtchen mitzureden hatte, zahlt sich beim Packaging aus: Trotz der Flachen Dachlinie geht die Kopffreiheit im A7 in Ordnung. Auch Langbeinige haben hinten mehr als genug Platz. Die Kniefreiheit ist im Vergleich zum Vorgänger sogar um 21 Millimeter gewachsen. Und unter die riesige Ladeklappe passen im Gepäckraum 535 bis 1390 Liter.

Cockpit aus dem A8

Auch im Cockpit hat sich einiges getan: Wie schon beim neuen Audi A8 muss der bekannte Drehdrücksteller in der Mittelkonsole einem sogenannten MMI-touch-Bediensystem weichen: Die Steuerung erfolgt stattdessen über zwei übereinander angeordnete Touchscreens. Der obere (10,1 Zoll) steuert das Infotainment; über das 8,6-Zoll-Display darunter werden Klima- und Komfortfunktionen verstellt. Ausserdem dient er zur Texteingabe via Fingerschrift. Neu erkennt das System auch handgeschriebene Schreibschrift und übereinander gekritzelte Buchstaben. Alternativ kann die Klimaanlage via Sprachbefehl wie z.B. «mir ist kalt» bedient werden. 

Preise ab 72'200 Franken

Natürlich ist auch der Audi A7 voll vernetzt und bietet sicherheitstechnisch alles, was gut und teuer ist. Nicht weniger als 39 Assistenzsysteme sind je nach Ausstattung an Bord. Im Laufe des nächsten Jahres wird der Audi ausserdem noch autonomer: Ein Parkpilot und ein Garagenpilot werden dann erhältlich sein.
Zum Marktstart Ende Februar 2018 kommt der Audi A7 Sportback, der auch mit optionaler Allradlenkung erhältlich ist, zunächst mit 3.0 V6 TFSI. Der Turbobenziner leistet 340 PS und stemmt 500 Nm auf die Räder des Allradlers. Damit beschleunigt das an eine Siebengang S tronic gekoppelte viertürige Coupé in 5,3 Sekunden von null auf hundert. Der Preis des A7 55 TFSI quattro S tronic beträgt 87'800 Franken. Der Basispreis des A7 Sportback liegt bei 72'200 Franken.

Text: Michael Lux

Bilder: Audi

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24 Okt 2017