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Porsche Panamera

Meister der Kombination

Macht es Sinn, zwei so unterschiedliche Fahrzeugkonzepte wie einen Sportwagen und einen Kombi in einem Auto zu vereinen oder wäre es nicht gescheiter, gleich zwei Autos zu kaufen?

Ab der B-Säule komplett eigenständig entworfen und nur mit Normalradstand lieferbar, ist der Sport Turismo mit 5,05 Metern genauso lang wie die Limousine. Er bietet aber einen kubischeren, 20 bis 50 Liter grösseren Kofferraum und eine tiefere Ladekante. Weiter kann optional eine 4+1-Sitzkonfiguration bestellt werden, was bedeutet, dass hinten mittig ein fünfter Passagier sitzen kann. Er ist etwas weiter vorn positioniert um Schulterbreite zu sparen. Ansonsten sitzt und fährt es sich im Sport Turismo haargenau wie im Fliessheck. Es gibt keine spürbaren Gewichts-, Fahrdynamik- oder Leistungsunterschiede. Das Kombiheck kostet 3500 Franken Aufpreis und erfüllt den Anspruch des Panamera, gleich zwei Autos in einem zu sein, erstaunlich gut. Der Sport Turismo ist somit der individuellere Panamera.

 

Topmodell wird elektrisch

Neues auch beim Fliessheck: Es ist das erste Mal in der Firmengeschichte von Porsche, dass das Topmodell einer Baureihe elektrifiziert ist, also von einem Hybrid-Antrieb beschleunigt wird. Die Entwickler haben dazu den 550 PS starken Biturbo-V8 mit dem bekannten E-Hybrid-Modul kombiniert, was in einer Systemleistung von 680 PS und einem Maximaldrehmoment von 850 Nm mündet. Der Turbo S E-Hybrid ist aber volle 36'000 Franken teurer und nur 0,2 Sekunden schneller als der Turbobenziner, dazu üppige 315 Kilogramm schwerer. Unser Topmodell bleibt deshalb der Panamera Turbo – ohne Hybrid!

Text: Stefan Fritschi

Fotos: Porsche

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16 Aug 2017