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Audi A8

Der Computer ist hochgefahren

Audi A8 mit normalem Radstand.
Audi A8 mit normalem Radstand.
Audi A8 mit normalem Radstand.
Audi A8 mit normalem Radstand.
Audi A8 L mit um 13 Zentimeter verlängertem Radstand.
Audi A8 L mit um 13 Zentimeter verlängertem Radstand.
Audi A8 L mit um 13 Zentimeter verlängertem Radstand.
Reduziertes Cockpit.
Lounge im Fond des A8 L.

Die Revolution kommt beim neuen Audi A8 nicht im Design, sondern bei der Assistenztechnik und der Innenraumgestaltung.

Beim A8 darf man den Slogan «Vorsprung durch Technik» endlich wieder wörtlich nehmen. Das Flaggschiff der Marke wird nämlich in der Lage sein, nach Level drei autonom bis zu 60 km/h zu fahren. Das funktioniert zwar nur auf der Autobahn, doch man darf die Kontrolle tatsächlich offiziell abgeben und sich dem Bord-Entertainment oder dem Smartphone widmen. Steigt das Tempo oder stösst das System an seine Grenzen, warnt es den Fahrer. Rein von der Hardware her (Neben den Radarsensoren, einer Frontkamera und den Ultraschallsensoren nutzt Audi dafür als erster Automobilhersteller überhaupt auch einen Laserscanner) wäre auch ein höheres Tempo möglich, doch erstmal möchte Audi die nervigste Situation im Strassenverkehr entspannend und die Kunden an die Technik heranführen. Mit fortschreitender Vernetzung der Autos untereinander werde dann auch das Tempo erhöht.

Gestaffeltes Rollout der Technik

Nun ist es so, dass beispielsweise in der Schweiz das Loslassen des Lenkrads nicht gestattet ist. Auch in anderen Märkten stösst das neue Modell mit dem Gesetz in Konflikt. Der Hersteller ist darum dran, die Technik in den verschiedenen Ländern zuzulassen, ähnlich wie es schon Mercedes beim autonomen Spurwechselassistent getan hat.

Neue Designsprache

Für Audi ist das Design ein Sprung nach vorne, aus unserer Sicht eher ein Schritt nach vorne. Immerhin unterscheidet sich die Limousine deutlich vom Vorgänger und es ist besonders beim Heck viel aus der Studie Prologue in die Serie geflossen. Der A8 misst in der Normalversion 5,17 Meter, die Langversion mit 13 Zentimeter längerem Radstand misst 5,40 Meter.

Reduzierter Innenraum

Im Interieur hat sich deutlich mehr verändert. Audi hat fast alle Knöpfe und Schalter verbannt und setzt dafür auf zwei Touchscreen, sie haptische und akustische Rückmeldung bieten. Audi verspricht auch eine natürliche Sprachsteuerung, mit der man viele Funktionen mündlich bedienen kann. Dennoch birgt vor allem der untere Screen aufgrund seiner tiefen Position grosses Ablenkungspotenzial. Optisch wirkt das cleane Interieur aber sehr ansprechend.

48V-Bordnetz mit Mildhybrid

Serienmässig beim A8 ist das 48V-Bordnetz mit Mildhybrid-Antrieb. Dabei arbeitet ein Elektromotor stets mit, kann das Auto jedoch nicht alleine antreiben. Dennoch reicht es, um die Start-Stopp-Automatik bereits unter 22 km/h zu aktivieren und den Wagen zwischen 50 und 160 km/h ohne Motorlauf segeln zu lassen, wenn man vom Gas geht. Diese Massnahmen sollen den Realverbrauch um bis zu 0,7 l/100 km senken. Exakte Verbrauchswerte nennt der Hersteller indes noch nicht.

Die grossen Motoren folgen später

Die Markteinführung in der Schweiz ist gemäss Audi im Spätherbst 2017. Dann sind zuerst die beiden Dreiliter-Motoren – ein Benziner und ein Diesel – mit 340, respektive 286 PS erhältlich. Preislich startet die Limousine bei 111'800 Franken, die Langversion bei 119'300 Franken. Später kommen die Achtzylinder-Motoren, der W12 sowie ein Plug-in Hybrid.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Audi

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11 Jul 2017