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Opel Insignia Sports Tourer

In den Fussstapfen des Caravan

Massig Platz, viel Technik und gefälliges Design zum fairen Preis machen den Insignia Sports Tourer zur echten Kampfansage.

Opel hatte einst im Europa der 1950er-Jahre mit dem Opel Olympia Rekord Caravan den Kombi hoffähig gemacht. Der Kunstbegriff «Caravan», eine Kombination aus Car und Van, sollte den Lieferwagen für Handwerk und Gewerbe vergessen machen. Mittlerweile ist auch Caravan passé, Opel nennt seine Kombis zwischenzeitlich Sports Tourer.

 

Ein echtes Flaggschiff

Der neue Insignia Sports Tourer ist stolze 4,99 Meter lang, rund acht Zentimeter mehr als der Vorgänger und gar 17 Zentimeter mehr als der legendäre Laderiese Omega Caravan: Eine echte Alternative zum grossen SUV. Der Insignia hat eine geringere Querschnittsfläche und ist daher schneller und sparsamer als ein vergleichbares SUV. Allerdings ist er beim Einparkieren unhandlicher.

Beim Vorgänger wurde dessen Platzverschwendung zugunsten einer stylischen Karosserie oft kritisiert, beim Neuen ist davon nichts mehr zu spüren. Obwohl er optisch sehr sportlich und dynamisch wirkt, sind keinerlei Kompromisse zu spüren. Der Fond ist verschwenderisch üppig, der Kofferraum mit 560 bis 1665 Litern sehr üppig bemessen.

Der Rest ist wie die fünftürige Fliessheck-Limousine Insignia Grand Sport sehr gediegen und oberklassig verarbeitet. Das Cockpit ist intuitiv bedienbar, weil es von oben nach unten nach Priorität gegliedert ist. Der grosse Touchscreen ist sauber in die Bedienlandschaft integriert. Die aufpreispflichtigen AGR-Sitze in braunem Leder und mit allen Komfortfeatures kosten zwar 4900 Franken, sind aber für Vielfahrer eine lohnende Investition.

Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Der von uns gefahrene, 260 PS starke Zweiliter-Benziner mit serienmässigem Achtgang-Automatikgetriebe und ebenso serienmässigem Allradantrieb mit Torque Vectoring ist ein optimaler Begleiter im Alltag. Allerdings ist der Hubraum für ein fast 1,7 Tonnen schweres Auto nicht zu üppig eingeschenkt — insbesondere wenn man an die drehmomentstarken Sechszylinder vergangener Tage zurückdenkt. Aber wird das Gesamtkunstwerk und vor allem den Preis betrachtet, darf man nicht meckern: Für 50'400 Franken bekommt man das gesamte, oben beschriebene Antriebspaket und das Top-Ausstattungslevel „Excellence“, das nur wenige Sonderwünsche offen lässt. Das sollte der Premium-Konkurrenz zu denken geben.

Text: Stefan Fritschi

Bilder: Opel

 

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26 Jun 2017