Ford Focus RS+

Gutes besser machen

Kann man den ziemlich irren Ford Focus RS noch besser, respektive schneller machen, ohne die Motorleistung zu steigern? Man kann!

Schon bisher ist der Ford Focus RS nicht unbedingt ein Kind von Traurigkeit gewesen. 350 PS, ein knackiges 6-Gang Getriebe sowie ein performance-orientierter Allradantrieb mit Torque-Vectoring an der Hinterachse klingen an dieser Stelle wie vom Marketing abgekupfert, aber auf der Strasse beweist der Focus RS eindrucksvoll sein Können. Launch Control, Race-, sowie Drift-Modus tun ihr übriges, dass dieser Hot Hatch einer der abgefahrensten ist. Bleibt die Frage: Was fehlt eigentlich noch?

Sperr, sperr, hurra!

Die Antwort liefert Ford mit dem Focus RS+ gleich selber: Ein mechanisches Sperrdifferential an der Vorderachse! Mann stelle sich das vor. Da rast man mit vollem Karacho in die Kurve, bremst, lenkt ein und drückt am Kurvenausgang voll aufs Gas. Jetzt werden sowohl vorne, als auch hinten das Rad mit der besseren Traktion mit mehr Drehmoment versorgt. So kann man den Focus RS noch schneller durch Kurven und Biegungen jagen. Kaum auszudenken, was der Kompaktsportler in Verbindung mit den ebenfalls angebotenen Semi-Slicks zu leisten vermag.

Ein bisschen mehr Schwarz

Der Focus RS+ wird nebst dem Sperrdifferential auch optisch aufgewertet. Neben der auffälligen Lackierung in Nitrous Blue sind Felgen, Spiegelkappen, Dach sowie Spoiler in Schwarz gehalten. Die Radnaben ziert ein RS-Logo und die Recaro-Schalensitze sind zweifarbig ausgeführt. Der Preis für den ganzen Spass? Faire 53'300 Franken. Der RS+ ist demnächst bestellbar, wie Ford verlauten lässt.

Text: Koray Adigüzel

Bilder: Ford

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07 Jun 2017