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Mercedes GLA

Sanfter Eingriff

Mercedes hat dem GLA eine sanfte Frischzellenkur verpasst. Eine neue Farbe, Offroad-Ingredenzien und neuer Motor müssen genügen, um ihn in seinen zweiten Lebensabschnitt zu schicken.

Mercedes selbst bezeichnet den GLA als Wanderer zwischen den automobilen Welten. Heisst: Progressiv im Design, souverän im Alltag und mobil abseits befestigter Pfade. Kurz ein wahres Multitalent. Doch das musste mit ein paar dezenten Eingriffen auf Vordermann gebracht werden. Kleine wohlgemerkt, die einem erst beim zweiten Blick auffallen. Äusserlich ist es die neue Frontschürze, die in Verbindung mit den LED-Scheinwerfern, welche die Bi-Xenon-Lampen ersetzen, noch stärker die SUV-Gene verkörpern soll. Und neben dem schlüssellosen Komfortzugang erwartet einen jetzt am Heck auch per mit angedeutetem Fusstritt aufschwingende Kofferraumklappe.

Alles im Griff

Das Interieur werten neue Sitzteile und verchromte Zierteile auf. Und sollte es einmal eng werden, behält zumindest die 360-Grad-Kamera die Übersicht. Als Vollbilddarstellung oder in sieben verschiedenen Split-Screen-Ansichten wird von den Kameras an Front, Heck sowie in den Aussenspiegeln das Umfeld auf den grossen Monitor projiziert. Genau das kann besonders offroad oder bei engen Parklücken nützlich sein.

Für jeden Bedarf

Apropos Offroad: Drei unterschiedliche Fahrwerksvarianten stehen zur Verfügung. Serienmässig ist das Komfortfahrwerk verbaut. Für den GLA 45 AMG oder in Verbindung mit der AMG Line oder dem Fahrdynamik-Kit gibt es eine 15 Millimeter Tieferlegung und fürs Gelände steht im ebenfalls optionalen Offroad-Komfortfahrwerk eine 30 Millimeter Höherlegung parat. Letzteres lässt den Fünftürer problemlos auch schweres Gelände überwinden. Und sollte es dann bergauf doch einmal nicht weitergehen, sorgt die Bergabfahrhilfe selbst im Rückwärtsgang mit geregelten Bremseingriffen für einen geordneten und sicheren Rückzug.

220er oder 250er?

Motorenseitig siedelt sich der GLA 220 4matic zwischen dem 156 PS starken 200er und dem 250er mit 211 PS an. Und der reicht vollkommen aus. Okay, seine 184 PS und 300 Nm Drehmoment wollen mit Drehzahlen bei Laune gehalten werden. Da laufen die weiterhin im Sortiment stehenden Dieselmotoren mit ihrem Leistungsspektrum von 109 bis 177 PS doch etwas ruhiger und souveräner. Verbrauchsseitig schenken sich jedenfalls der GLA 220 und der GLA 250 nichts. Beide warten ab 46 300 Franken mit einem werkseitigen Mix von 6,6 l/100 km auf, differieren allerdings um 1000 Franken.

Nachwuchs in Sicht 

Eines ist klar: Die Mercedes-Kompaktklasse wird eine Aufwertung erfahren und um drei weitere Varianten auf dann total acht Modelle erweitert werden. Darunter ebenfalls der GLB, der als Concept Car in Shanghai seine Weltpremiere feiern wird und später die Lücke zwischen GLA und GLC schliessen wird.

Text: Jörg Petersen

Fotos: Mercedes-Benz

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12 Apr 2017