• Jetzt Newsletter abonnieren!
    Sie erhalten wichtige News in kurzer und knackiger Form.
  • Die Sommer-Neuheiten!
    Für jeden Geschmack etwas dabei!
  • VW Arteon
    VW stösst ins Premiumsegment vor!
Der Stern in Genf

Von Eco bis E Power

Mercedes AMG GT Concept
Mercedes AMG GT Concept
Mercedes AMG GT Concept
Mercedes-Maybach G650 Landaulet
Mercedes-Maybach G650 Landaulet
Mercedes E-Klasse Cabrio
Mercedes E-Klasse Cabrio
Mercedes-AMG Sondermodelle
Smart Brabus
Smart Brabus

Am Vorabend der Pressetage in Genf präsentiert Mercedes einen bunten Reigen an neuen Modellen. Im Vordergrund stehen die zahlreichen AMG-Modelle. Doch selbst bei der Performance-Schmiede fährt man künftig zumindest teilweise elektrisch – wenn auch ganz schön schnell.

Manches was Mercedes an der traditionellen Vorabendveranstaltung in Genf zeigt, hat man zumindest schon auf Fotos gesehen oder ist es gar schon gefahren. Neu sind etwa das E-Klasse Coupé und das zugehörige Cabrio. Anlässlich des diesjährigen 50-jährigen Jubiläums stehen aber auffallend viele AMG-Modelle im Showroom wie etwa die Sondermodelle AMG C63 S Cabriolet Ocean Blue Edition oder der AMG GT C Roadster Edition 50. Dazu zeigen die Schwaben das Pick-up-Konzept X-Klasse, einen Brabus-Smart und – herrlich unvernünftig – den Mercedes-Maybach G650 Landaulet mit jeder Menge Bling-Bling und Liegesitzen im Fond. Es gebe schon viele Kundenanfragen für die limitierte Auflage von 99 Exemplaren erzählt der zuständige Produktleiter Dr. Gunnar Güthenke – und das trotz des stolze Preises von 815'000 Franken zzgl. Mehrwertsteuer.

Elektromobilität blüht im Geheimen

Setzen sie bei Mercedes also nur noch auf Power und Luxus und haben die E-Mobilität ganz aufgegeben? Mitnichten: Als Blickfang am Mercedes-Stand in Genf steht die sogenannte „EQ-Lane“ wo sich alles um die neue Submarke EQ dreht, die sich ausschliesslich mit Elektromobilität, damit verbundenen Services, Connectivity sowie autonomem Fahren beschäftigt.

Ausserdem, so berichtet man uns, stehe der neue E-Smart in den Startlöchern (Lancierung Anfang 2018), ebenso die verbesserte Plug-in-Version der S-Klasse mit speziellem 9-Gang-Automat für Hybridantrieb und 50 km mehr elektrischer Reichweite. 2019 soll dann die erste E-Plattform fertig sein, auf der neue Modelle aufbauen können. Langfristiges Ziel ist es, bis 2025 einen Anteil von Fahrzeugen mit E-Antrieb von 25 Prozent zu erreichen. „Immer vorausgesetzt, die politischen Rahmenbedingungen sind entsprechend“, räumen die Experten ein.

High-Performance-Hybrid von AMG in Genf

Dass alternative Antriebe nicht nur Verzicht bedeuten muss, zeigt AMG in Genf mit dem AMG-GT Concept. Das viertürige Coupé liefert einen Ausblick auf ein zukünftiges Mitglied der GT Familie. Es trägt als erstes AMG-Modell das Label „EQ Power+“, das auf zusätzliche Leistung durch Hybridtechnik hinweist. 600 kW Systemleistung soll das Showcar bringen und so den Sprint von 0-100 km/h in unter drei Sekunden erledigen. Erreicht wird das im Allradler durch die Kombination des 4-Liter-V8-Biturbo mit einem E-Motor, der zusätzlich die Hinterachse antreibt und als zusätzlicher Booster fungiert. Die Antriebsstrategie lehnt sich an die Formel1-Fahrzeuge an. Wie dort soll die Batterie während der Fahrt geladen werden, damit die volle Kraft für kurzfristige Beschleunigungen zur Verfügung steht.
Mercedes fährt also punkto alternativer Antriebe offensichtlich zweigleisig: von ECO bis E-Performance.

Text: Michael Lux

Bilder: Michael Lux, Daimler

Newsletter abonnieren
07 Mär 2017