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NAIAS Detroit

Ohne grosse Überraschungen

VW I.D. BUZZ
Audi Q8 Concept
Audi SQ5
BMW X2 Concept
BMW X2 Concept
Infiniti QX50 Concept
Infiniti QX50 Concept
Kia Stinger
Lexus LS
Lexus LS
Mazda MX-5 Speedster
Mercedes E-Klasse Coupé
Mercedes E-Klasse Coupé
Ford Mustang Shelby GT 350 R
VW I.D. BUZZ
VW Tiguan Allspace

Der North American International Auto Show NAIAS in Detroit konnte punkto Weltpremieren keine Highlights setzen. Es scheint, als ginge ihr etwas die Luft aus. Mit der CES in Las Vegas hat man echte Konkurrenz bekommen. So fehlten neben den echten Highlights auch einige Hersteller.

Für Porsche, Volvo, Jaguar, Land Rover, Bentley, Aston Martin, Ferrari, Tesla und Lamborghini ist Detroit keine Reise wert. Sie glänzten mit Abwesenheit. Dennoch gab es für den europäischen Markt wichtige Premieren zu feiern.

SUV-Offensive bei Audi

Gleich zwei davon waren mit dem Q8 Concept und dem SQ5 bei Audi zu bestaunen. Das SUV Coupé baut auf dem aktuellen Q7 und soll dem BMW X6 und Mercedes GLE Coupé Paroli bieten. Bereist zu 85 Prozent der Serie entsprechend, übernimmt er mit 5,02 Meter Länge, 2,04 Meter Breite und 1,70 Meter Höhe in etwa die Masse seine SUV-Bruders. Mit seinen 3,5 Tonnen Anhängelast eignet sich der Fünftürer besonders zu Transportzwecken. Marktstart soll 2018 sein. Schneller geht es da beim kleineren Bruder SQ5. Ausstaffiert mit dem 3.0 TFSI und 354 PS/500 Nm feiert das sportliche SUV bereits im Juli seine Markteinführung. Den Paradesprint auf Tempo 100 soll der Ingolstädter in 5,4 Sekunden erledigen. Alcantara-Leder schmückt das Interieur, 20 Zöller die Radhäuser während die Achtstufen-Tiptronic für die Kraftübertragung auf alle vier Räder die Verantwortung übernimmt. Optional verteilt ein Sportdifferenzial Kraft zwischen den Rädern an der Hinterachse. Ausserdem sind eine Luftfederung mit mehreren Höhenniveaus sowie eine Dynamiklenkung mit variabler Übersetzung in der Aufpreisliste zu finden.

Das echte Highlight – ein Kia

Die wohl grösste Überraschung hatte Kia am Stand. Mit dem Stinger, der noch 2017 am Markt eingeführt werden soll, wollen sich die Koreaner, ja Sie lesen richtig, mit den Modellen von BMW, Audi und Mercedes messen. Erprobt am Nürburgring stehen für die 4,83 Meter lange Limousine zwei Motorisierungen bereit. Basisversion ist ein Zweiliter-Vierzylinder mit 255 PS, Spitzenmodell der 3,3-Liter-Sechszylinder-Biturbo mit 365 PS der den Viertürer in 5,1 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen soll und ihn auf eine Spitzengeschwindigkeit  von 265 km/h treibt. Abstandsradar, Head-up-Display, aktiver Spurhalteassistent oder elektronisch verstellbares Fahrwerk mit verschiedenen Fahrprogrammen sollen serienmässig oder optional angeboten werden.

Studie von Infiniti

Infiniti machte ebenfalls mit einem Konzept seine Aufwartung. Zur Technik liessen die Japaner noch nicht viel verlauten. Nur soviel, dass mit Sicherheit die neue Generation der Vierzylinder-Turbobenziner mit variabler Kompression in dem SUV sein Debüt gibt. 272 PS und 390 Nm Drehmoment soll er bereitstellen. Es ist davon auszugehen, dass diese Technik auch in den Dreiliter-Motoren des BMW X3-Konkurrenten zum Einsatz kommt. Sicher ist, das es im 4,60 Meter langen und nur 1,65 Meter hohen SUV genug Platz für vier Personen geben wird.

Mazda macht uns hungrig

Ein ganz mutiges Konzept zeigte Mazda mit MX-5 Miata Speedster. Ohne Windschutzscheibe kann man den Fahrtwind in vollem Genuss geniessen. Sportsitze, 17 Zoll grosse, mit Semisliscks bezogene Alufelgen leiht sich der Zweiplätzer aus dem weltweit eingesetzten Cup-Auto. Und da, wo normalerweise das Cockpit platziert ist, hält eine Data-Logger den Fahrer auf dem Laufenden.

Eleganz bei Mercedes

Konkreter ging es bei Mercedes am Stand. Mit dem Coupé zeigten die Stuttgarter ihr drittes Derivat der E-Klasse. Es hat gegenüber dem Vorgänger in allen Belangen zugelegt, ist 12 länger und 7,4 Zentimeter breiter als der Vorgänge. Der um 11,3 Zentimeter auf 2,87 Meter gewachsene Radstand kommt natürlich den Insassen zugute. Motorenseitig wird es zum Marktstart im April zunächst drei Benziner mit einem Leistungsspektrum von 184 bis 333 PS sowie einen 194 PS starken Zweiliter-Diesel geben.

Bodenständigkeit bei BMW

Ohne viel Trara feierte BMW seinen Auftritt in den Messehallen am Detroit River. Neben der Einführung der BMW 5er Reihe brachten die Weissblauen ebenfalls das an der Pariser Motorshow vorgestellte X2 Concept mit. 2018 soll es auf den Markt kommen und tritt gegen Audi Q2 und Mercedes GLA an.

Böse Mustangs

Zwei Power-Versionen des Mustang gab es bei Ford zu bestaunen. Der 5,2-Liter-V8 des Shelby GT 350 R (Bild) wartet mit 526 PS auf. Doch damit nicht genug. Dank Kompressor leistet der von Roush Performance nach der Fitnesskur 727 PS. Spoilerkit, 19 Zöller und Sportauspuff komplettieren den Kit des amerikanischen Tuners.

Neues Flaggschiff bei Lexus

Bei Lexus stand der LS-Generationenwechsel im Mittelpunkt. Mit 5,23 Meter und 1,45 Meter wurde das Spitzenmodell länger und flacher. Fahrwerk, Lenkung und Antrieb – optional soll es auch einen Allradantrieb geben - sind mit dem Vehicle Dynamics Integrated Management VDIM. Darüber hinaus gibt es einstellbare Stabilisatoren und eine aktive Allradlenkung.

Mehr Tiguan bei VW

VW nennt seine Langversion vom Tiguan Allspace. Rund 20 Zentimeter länger als das normale SUV bietet die 4,70 Meter lange XL-Version bis zu sieben Personen Platz. Die dritte Sitzreihe wird im Fahrzeugboden versenkt. Gleichzeitig wächst das Kofferraumvolumen des Allspace um 115 auf 730 bis maximal 1770 Liter. Je drei TSI-Benziner mit 150 bis 220 PS und TDI-Selbstzünder, die 150 bis 240 PS bereitstellen, umfasst das Motorenangebot. Bis auf die 150-PS-Varianten gibt es alle Motorisierungen mit Allradantrieb. Markteinführung ist im September.

Text und Bilder: Jörg Petersen

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10 Jan 2017