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Audi Sport

Formel E statt WEC

Audi richtet seine Motorsport-Strategie neu aus und beendet mit Ablauf der Saison 2016 das Engagement in der FIA WEC und damit auch bei den 24 Stunden von Le Mans. Stattdessen engagiert sich Audi werkseitig in der rein elektrischen Rennserie Formel E.

«Das Rennen um die Zukunft tragen wir elektrisch aus», sagt Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler. «Wenn unsere Serienautos mehr und mehr elektrisch werden, müssen das unsere Motorsportwagen als technologische Speerspitze von Audi erst recht sein.» Deshalb startet Audi ab 2018 in der Formel E. Die WEC und somit auch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans werden somit in Zukunft ohne Audi stattfinden. Ob die WEC-Piloten, unter ihnen Marcel Fässler, weiterhin für Audi in der Formel E fahren werden, ist noch unklar.

DTM und TCR werden weiterhin gefahren

Unangetastet bleibt das Engagement in der DTM, wo Audi 2017 mit dem Nachfolger des Audi RS 5 DTM antritt. Auch in der TCR werden die Ingolstädter mit dem RS 3 LMS weiterhin aktiv sein.
Noch nicht final entschieden ist das zukünftige Engagement in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft (World RX). DTM-Werkpilot Mattias Ekström holte dort mit seinem Audi S1 EKS RX quattro in der laufenden Saison 2016 gegen zahlreiche Werkteams vorzeitig den Weltmeistertitel. Bisher hat sich Audi auf eine Unterstützung des privaten Teams EKS beschränkt. Aktuell wird eine Ausweitung des Engagements überprüft, denn auch im Rallycross-Sport steht das spannende Thema Elektrifizierung auf der Agenda.

Erfolgreiche Ära geht zu Ende

Mit dem Ausstieg aus der WEC endet eine erfolgreiche Ära. 18 Jahre lang engagierte sich die Marke bei den Le-Mans-Prototypen. Dabei gelangen 13 Siege bei den 24 Stunden von Le Mans und einige technische Meilensteine: Audi holte in Le Mans den ersten Sieg eines TFSI-Motors (2001), den ersten Erfolg eines Rennwagens mit TDI-Motor (2006) sowie den ersten Triumph eines Sportwagens mit Hybridantrieb (2012). Es bleibt abzuwarten, ob Audi in der Formel E ebenso erfolgreich sein wird.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bild: Audi

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28 Okt 2016