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Rallye München - Barcelona

Materialschlacht

Einige Teams haben Probleme mit ihren Autos. Jenes unseres Teams hat nur optische Einbussen.

Heute war das Morgenbriefing mit Meersicht, wir trafen uns in San Sebastian in Strandnähe. Gestern hatten diverse Teams Probleme, die Organisatoren wussten gar nicht, wo anfangen zu erzählen. Die schwierige Schotterpiste gestern hatte Opfer gefordert. Dabei waren eine gerissene Ölwanne und eine defekte Motorenaufhängung. Es musste aber niemand aufgeben. Die Strecken heute klangen gut und wir wollten nach Streckenbeschrieb fahren. Die Mission heute: Auf Facebook zeigen, wie sehr Auto und Insassen schon strapaziert wurden. Bei uns werden das unser sehr staubiges Auto und Christophs Sechstagebart bescheinigen.

Verfahren wegen Schafherde 

Von San Sebastian bis Olite fuhren wir auf der Autobahn. So konnten wir schnell viele Kilometer hinter uns bringen und hatten dann genug Zeit für Schotterpisten. Von Olite aus gab es noch befestigte Strassen bis Beire, ab da ging's dann Offroad weiter. Dort begegneten wir zwei anderen Teams und fuhren so los. Schon bald gab es aber eine Zwangspause, da erst eine Schafherde passieren musste. Das hatte uns wohl verwirrt, denn schon Minuten später bemerkten wir, dass wir uns verfahren haben. Also noch einmal zurück nach Beire und von Vorne anfangen. Unser Streckenbeschrieb hatte nämlich Fotos von den Kreuzungen und wie wir dort abbiegen müssen, sogar mit Geokoordinaten, ist aber kein Navi.

Löcher zu umfahren

Auf Schotter mit vielen grösseren Steinen dazwischen ging es zwischen Felder durch. Unsere Vordermänner wirbelten dabei ziemlich Staub auf. Eine kurze Etappe über Asphalt, dann wieder Feldwege. Dieses Mal eher aus fester Erde, mit manchen Rillen und Löcher, die umfahren werden mussten. Eine Herausforderung, aber mit der richtigen Vorgehensweise auch mit einem Micra kein Problem. Die Ebene, die wir durchfuhren, ist mit kleinen Canyons durchzogen gewesen, während weiter hinten Hügel zu sehen waren. Diese erreichten wir schliesslich und durchquerten sie.

Schlammspritzer

Dahinter war der Weg wieder flacher, bevor der Aufstieg zu einer Hochebene begann. Von oben erhascht man durch Büsche einen Blick auf die Ebene. Beeindruckend. Die Pisten waren grösstenteils sehr trocken, doch zwischendurch hatte es Pfützen, die uns hübsche Schlammspritzer aufs Auto machten. Im und auf dem Auto ist eine ziemlich dicke Staubschicht, man könnte darauf malen. Noch etwas weiter, schon waren wir wieder auf asphaltierten Strassen. Von da ging es zum Camping, das wir in die Nähe des morgigen Treffpunkts verlegt haben.

Die Impressionen sind wie üblich in der Bildergalerie.

Text: Christoph Kempf / Jasmin Suter

Bilder: Christoph Kempf

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23 Jul 2016