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Porsche Panamera

The Next Generation Gran Turismo

Porsche Panamera 4S
Porsche Panamera 4S
Porsche Panamera Turbo
Porsche Panamera Turbo
Porsche Panamera Interieur

Mit dem neuen Panamera bläst Porsche in der Luxusklasse zum Angriff. Der Anspruch: Das sportlichste Fahrzeug im Segment anzubieten.

Man könnte meinen, Porsche hat den Panamera erneut geliftet. Dass Modelle zwei Facelifts erhalten, bevor sie abgelöst werden, scheint immer mehr Usus zu werden. Doch der erste Eindruck täuscht: Der Luxusliner ist komplett neu, keine Schraube ist identisch geblieben. Trotzdem bleibt der Panamera seinem Konzept treu. Er ist nach wie vor ein Gran Turismo oder ein viertüriges Coupé, wie auch immer man es haben möchte. Vor allem vorne wurde das Design kaum verändert, während hinten der neu 911 durchblickt. Die Kehrseite war auch eher die Problematik beim Vorgänger, das hat Porsche jetzt eindeutig eleganter hingekriegt.

Weniger Knöpfe, mehr Bildschirm

Die Mittelkonsole vom Panamera war übersät mit Knöpfen, aber die coole Anordnung und die Tatsache, dass jeder Knopf genau eine Funktion erfüllte, kam man mit der Bedienung schnell zu Recht. Jetzt hat Porsche die Knöpfe entfernt und durch Sensortasten ersetzt. Ob das der richtige Weg ist, wird sich noch zeigen. Besonders auffällig ist der grosse, breite Touchscreen, über den die meisten Fahrzeugfunktionen gesteuert werden. Geblieben sind die fünfteiligen Instrumente für den Fahrer.

Dieselpower

Beim Markstart sind drei Varianten verfügbar: 4S, 4S Diesel und Turbo. Das Angebot wird wahrscheinlich sowohl nach oben, als auch nach unten ergänzt werden. Ein Plug-in Hybrid (S E-Hybrid) dürfte ebenfalls folgen. Für Petrolheads sind natürlich vor allem die Benziner interessant, aber eigentlich verdient der Diesel eine eingehendere Betrachtung. Das V8-Biturbo Biest leistet nämlich imposante 422 PS und lässt gewaltige 850 Nm frei. Damit ist der Panamera das schnellste Serienmodell mit Dieselmotor, der Panamera 4S Diesel erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h. Trotzdem verbraucht der Motor bloss 6,7 l/100 km. Können die Benziner dem etwas entgegensetzen?

Biturbo und Allrad überall

Sie können. Wer den Panamera vor allem als Reisemobil einsetzt, ist mit dem Diesel sicher am Besten verdient. Wer es jedoch sportlicher mag, kommt um die drehfreudigeren Benziner nicht drum herum. Im 4S sorgt ein V6-Biturbo mit 440 PS für den Vortrieb. Der vorläufige Einstiegspanamera soll 8,1 l/100 km verbrauchen.
Die Spitze der Baureihe markiert der Turbo, in dem ein V8-Biturbo 550 PS generiert. Damit marschiert der Panamera in weniger als vier Sekunden auf 100 km/h und erreicht über 300 km/h Spitzentempo. Der Verbrauch beim Turbo beträgt 9,3 l/100 km. Alle Motorisierungen sind serienmässig mit Allradantrieb ausgerüstet und leiten ihre KRaft an das 8-Gang Porsche PDK, ein Doppelkupplungsgetriebe, weiter.

Nachtsichtgerät

Neben den üblichen Assistenzsystemen kommen im Panamera zwei neue Techniken zum Einsatz. Zum einen ein Nachtsichtassistent, der dank einer Wärmebildkamera Menschen und Tiere erkennt. Sie werden im Cockpit rot markiert. Dank den Matrix-LED-Scheinwerfer wird die Nacht klar erleuchtet, ausserdem werden Fussgänger, sofern sie sich im Fahrkorridor befinden, kurz angeleuchtet, damit der Fahrer sie besser erkennt. Einen weiteren Schritt in Richtung autonomes Fahren geht Porsche mit dem InnoDrive. Das System nutzt die Daten aus Stereokamera, Abstandsradar und Navi, um die nächsten Kilometer zu berechnen. Anschliessend bremst, beschleunigt und segelt der Panamera selbstständig, der Fahrer muss nur noch lenken. Die Fahrweise von Innodrive lässt sich anpassen: Entweder besonders ökologisch, besonders komfortabel, neutral, oder besonders sportlich.

Ab sofort bestellbar

Wer den «Haben-Will» Effekt verspürt, kann direkt bestellen. Geliefert wird dann aber erst ab 5. November. Den Einstieg markiert der 4S mit 138'000 Franken, dann kommt der 4S Diesel mit 142'800 Franken. Der Turbo ist ab 186'700 Franken erhältlich. Die Schweiz profitiert von umfangreichen Sonderausstattungen ohne Aufpreis und von vier Jahren Garantie.

Text: Pressedienst / Koray Adigüzel

Bilder: Porsche

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28 Jun 2016