Als Mini im Sommer 2011 ihr erstes Coupé präsentierte, war es schon fast ein offenes Geheimniss, dass dieses Modell sich öffnen wird. Und schon heute lässt Mini die Hüllen fallen, in diesem Fall ein schwarzes Stoffverdeck.
Der Zweisitzer gibt sich von vorne als Mini und als bereits bekanntes Cabriolet zu erkennen. Die Seitenansicht legt dann schnell offen, dass dank einer stark geneigten A-Säule und den zwei fehlenden Plätzen die Bezeichnung Roadster angebracht ist. Zudem ist das neue Modell zwei Zentimeter tiefer als das Cabriolet und die leicht ansteigende Linie gibt dem Mini die klassischen Proportionen. Klassisch gibt sich ausserdem die Dachkonstruktion. Für welche der acht Karosseriefarben man sich entscheidet, das Stoffverdeck bleibt Schwarz und faltet sich manuell flach hinter die Sitze. Statt zwei Fondsitze bietet der Roadster ein grosszügiges Kofferraumvolumen von 240 Litern. Das normale Cabriolet bietet im Vergleich 125 Liter.
Als Kraftquelle für das sechste Mini-Modell dienen wie im Coupé wahlweise drei Benziner- und ein Dieselmotor. Als Top-Modell wird die 211 PS-Variante John Cooper Works Roadster viel Fahrspass zu bieten haben. Dabei soll der Paradesprint auf Tempo 100 in 6,5 Sekunden möglich sein. Im Cooper S sorgt wie beim JCW TwinPower-Technologie für 184 PS. Etwas gemässigter lässt es der Cooper Roadster mit 122 PS angehen. Sparsam und durchzugsstark präsentiert sich die Dieselvariante mit 142 PS und 305 Newtonmeter. Der Verbrauch des Diesel-Roadsters liegt bei 4,5 Litern auf 100 Kilometern.
Der Mini Roadster wird 2012 eingeführt. Beim Coupé scheiden sich die Geister am Heckdesign. Der Roadster spricht da eine klarere Sprache und kriegt wie das Coupé einen Heckflügel spendiert, der ab 80 km/h automatisch ausfährt. Die Preise sind noch offen. Beim normalen Dreitürer lässt sich Mini einen Aufpreis von 5600 Franken für die Cabriolet-Version bezahlen. Der Einstiegspreis für das Coupé beträgt 28'500 Franken. Man rechne!










