Mini Countryman

Das neue Allrad-SUV von Mini heisst Countryman
Jetzt ist es amtlich. Mini erweitert seine Modellpalette um ein viertüriges Mini-SUV mit Allrad- oder Frontantrieb, das auf den Namen Countryman getauft wurde. Premiere feiert der Mini Countryman auf dem Auto-Salon Genf (2.-14.3.2010). Die Markteinführung ist für September 2010 vorgesehen. Die auto-illustrierte zeigt die ersten offiziellen Bilder.
Das erste Crossover-Modell der Marke Mini mit vier Türen und einer großen Heckklappe dürfte in der Schweiz in erster Linie mit Allradantrieb geordert werden.
Auf Wunsch steht er aber auch mit Frontantrieb zur Wahl. Die Preise sind noch nicht bekannt.
Als Motorisierungen stehen zunächst drei Benzin- und zwei Dieselmotoren zur Auswahl. Sie entsprechen den Abgasnormen Euro 5. Das Leistungsspektrum reicht von 90 PS im Mini One D Countryman bis zu 184 PS im Mini Cooper S Countryman.
Die besonders breite Umrahmung im unteren Bereich der Karosserie und kraftvoll ausgeformte Radhäuser verweisen auf die Robustheit des Fahrzeugs und den Crossover-Charakter.
Innen setzt der Mini Countryman anstelle einer herkömmlichen Mitteltunnelkonsole auf eine in Längsrichtung verlaufene Schiene. Die so genannte Center Rail lässt sich individuell mit Ablagen, Cupholdern, externen Audiogeräten, Mobiltelefonen und weiteren Komfortelementen bestücken.
Serienmäßig sind vier Sitzplätze, eine dreisitzige Rückbank ist als aufpreisfreie Option erhältlich. Die Fondsitze können einzeln oder im Verhältnis 60 : 40 (dreisitzige Rückbank) in Längsrichtung verschoben, ihre Lehnen in der Neigung verstellt oder einzeln beziehungsweise im Verhältnis 40 : 20 : 40 (dreisitzige Rückbank) umgeklappt werden.
Das Gepäckraumvolumen wächst so von 350 auf bis zu 1170 Liter. Zur Serienausstattung gehören Front- und Seitenairbags sowie seitliche Vorhangairbags für die vorderen und hinteren Sitzplätze sowie eine Reifen-Pannen-Anzeige. Klimaanlage, die Center Rail und eine Audioanlage mit CD-Player sind ebenfalls Standard.
Der den Cooper-Versionen vorbehaltene permanente Allradantrieb nennt sich «Mini All4». Das System verfügt über ein direkt am Hinterachsgetriebe angeordnetes elektrohydraulisches Mitteldifferenzial, das die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos regelt. Im normalen Fahrbetrieb werden bis zu 50 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterräder geleitet, in Extremsituationen bis zu 100 Prozent.
Serienmäßig ist der Mini Countryman mit der Fahrstabilitätsregelung DSC ausgestattet. Auf Wunsch sind die dynamische Traktionskontrolle DTC (serienmäßig beim Cooper S Countryman und Cooper D Countryman mit Allrad) und eine elektronische Sperrfunktion für das Differenzial der Vorderachse verfügbar.
Außerdem stehen ein Panoramadach, adaptives Kurvenlicht mit Xenon-Scheinwerfern, eine beheizbare Frontscheibe, eine Anhängevorrichtung, Leichtmetallräder in Größen zwischen 16 und 19 Zoll, ein Sportfahrwerk einschließlich Fahrzeugtieferlegung um 10 Millimeter sowie John Cooper Works Performance-Komponenten als Zubehör zur Wahl.
Die Preise sind noch offen.
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